Semesterprogramm


Download: Semesterprogramm Winter 2017/18 [PDF]

Beginn der Veranstaltungen:
23.10.2017

Ende der Veranstaltungen:
03.02.2018

DPV-Herbsttagung:
22.11.2017-
25.11.2017

Semesterabschluss- besprechung:
31.01.2018
20.15 Uhr

Sofern nicht anders vermerkt, finden die Veranstaltungen im mpi in der Martin-Luther-Straße 47, 55131 Mainz, statt.
 
 
 
14tägig
Mittwoch 17.15–18.45 Uhr
B.1 Ambulanzkonferenz [DPV]
Horst Kipphan, Steffi Keßeler-Scheler
  Hier werden alle Patienten vorgestellt, mit denen in der jeweils vergangenen Woche diagnostische Gespräche und ggf. Notfallinterventionen durchgeführt wurden. Die Fallbesprechung wird in einem kurzen Ergebnisprotokoll niedergelegt, das zu folgenden Punkten Stellung nimmt:
  • Überweisungsmodus
  • Diagnose (mit ICD – 10 Ziffer)
  • Indikation
  • Vermittlung innerhalb der Ambulanz oder zu niedergelassenen Psychotherapeuten,
  • Überweisung an Psychiater
  • Stationäre Therapie, Suchtberatung
  • Weitere körperliche Abklärung.
Das Protokoll wird vom Untersucher und vom Leiter der Ambulanzkonferenz unterzeichnet.
Der Schwerpunkt liegt auf den klinisch handlungsrelevanten Aspekten, also der "Realitätsseite" eines Falles. Dies steht nicht im Gegensatz zur psychoanalytischen Betrachtung, sondern macht diese erst sinnvoll möglich.

Vierzehntägig mittwochs von 17.15 – 18.45 Uhr

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14tägig
Dienstag
19.45–21.00 Uhr
B.3 Übung: Ambulanzkonferenz akjp - Pflichtseminar
Beate Cordes
  Alle Erstgespräche der akjp-Ambulanz werden unter Diagnose- und Indikationsaspekten besprochen.

Alle 2 Wochen dienstags, 19.45 bis 21.00 Uhr, B. Cordes

Die Kasuistik ist ein Pflichtseminar für Kandidaten. Interessierte Teilnehmer bitte persönlich beim Dozenten anmelden.

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Montags
20.00–21.30 Uhr
B.3 Ambulanzkonferenz – Pflichtseminar
Gerlinde Geißler, Christina Waldung
  Kurze Fallvorstellungen im Rahmen der Probatorik.

Literatur: Wird im Institut ausgelegt.

Montags 20.00-21.30 Uhr, Beginn nach Absprache,
1 x 1,5 Std. fortlaufend im nächsten Semester.
Beiden Dozentinnen soll mindestens 3 Tage zuvor das Protokoll der Probat. Sitzungen vorliegen.

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Nach Vereinbarung B.1 Übung: Erstuntersuchungen in der Psychotherapie akjp (Interviewpraktikum) - Pflichtseminar
Supervisoren nach Absprache
  Bei der Vorstellung der Erstinterviews geht es besonders um die unbewussten Inszenierungen, die Beobachtung von Abwehr und Widerstand, sowie die Übertragungs-/Gegenübertragungsdynamik im Interview mit daraus folgenden Aussagen über Diagnose, Behandelbarkeit und Prognose.

Nach Vereinbarung

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Samstag, 27.01.18
10.00–16.30 Uhr
A.1, B.8 Üung: Säuglingsbeobachtung:
2. Lebensjahr
Sascha Broska
  Beobachtungsprotokolle aus dem 2. Lebensjahr der Babys werden in der Gruppe vorgestellt und besprochen.

Samstag, 27.01.18
10.00–16.30 Uhr

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Samstag
20.01.2018
10.00–13.30 Uhr
A.3, A.9, B.8 Vorlesung: Kunsttherapie mit Familien krebskranker Kinder
Marianne Buttstädt, Juliana Ortiz
  In dem Forschungsprojekt "Hand in Hand" wurden krebskranke Kinder und deren Eltern auf der kinderonkologischen Station des Leipziger Universitätsklinikums kunst- und familientherapeutisch begleitet. Die Eltern und das erkrankte Kind erhielten insgesamt zwei gemeinsame Familientherapie-Sitzungen und jeweils neun einzelne Kunsttherapie-Sitzungen (das heißt, eine Kunsttherapeutin arbeitete mit dem Kind in einem Raum, eine andere Kunsttherapeutin mit dem Elternteil in einem anderen Raum.) Dabei arbeiteten die Eltern und die Kinder jeweils parallel mit ähnlichen Materialien und Themen, z.B. "Squiggle", "Container" oder "Selbstporträt". Die Gegenüberstellung der so entstandenen Bild-Paare ermöglicht interessante Einblicke in die Familiendynamik bei der Verarbeitung der Erkrankung des Kindes.
In dem Vortrag werden die beiden Kunsttherapeutinnen das Projekt vorstellen.

Literatur: wird im Seminar bekannt gegeben.

Samstag, 20.01.2018, 10.00-13.30 Uhr
(mit 30 Min. Pause).

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Montag
18.09.2017
20.00–21.30 Uhr
B.7 Seminar: Wie entscheide ich die Stundenfrequenz in einer Behandlung?
Doris Kölsch
  Wie entscheide ich, ob ich einstündig oder hochfrequent arbeiten soll? Ideen und Fallbeispiele sollen helfen, dieser Frage mehr auf den Grund zu gehen.

Montag, 18.09.2017, 20.00–21.30 Uhr.

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Wechselnde Termine B.3 Übung:
Kasuistisches Seminar für akjp- und DPV-Kandidaten – Pflichtseminar
Beate Cordes, Christa Hack, Renate Kelleter, Steffi Keßeler-Scheler, Horst Kipphan, Doris Kölsch, Christoph Lohmeier-Zenz, Thomas Steininger, Annelore Werthmann
 
Sa 30.09. 10.00-13.00  Steininger  Darmstadt
 Heidelberg.
 Landstr. 171
Sa 04.11. 10.00-11.30  Werthmann  mpi
Do 15.11. 20.15-21.45  Kipphan  mpi
Sa 18.11. 10.00-13.00  Kösch  Darmstadt
 Rheinstr. 20
Mi 29.11. 20.15-21.45  Kelleter  Darmstadt
 Robert-
 Schneider-
 Str. 6
Mi 06.12. 20.15-21.45  Hack  mpi
Mi 13.12. 20.15-21.45  Cordes  mpi
Mo 22.01. 20.00-21.30  Keßler-Scheler  mpi
Mo 05.02. 20.15-21.45  Cordes  mpi


Beschränkungen: KandidatInnen akjp und DPV nach dem Vorkolloquium. Die Kasuistik ist ein Pflichtseminar für Kandidaten.
Interessierte Teilnehmer bitte persönlich beim Dozenten anmelden.

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Termine
nach Absprache
B.1 Seminar: Theoretische Einführung in die Technik des psychoanalytischen Erstinterviews für AKJP-Teilnehmer – Fallvorstellung
Christina Waldung
  Es werden Erstinterviews vorgestellt und an Hand des Diagnose Profils bearbeitet.
Theoretische Vertiefungen begleiten das Seminar.

Literatur:
   H. Argelander: Das Erstinterview in
   der Psychotherapie
   Eckstaedt / R. Klüwer: Zeit allein heilt keine Wunden
   W. Loch: Deutungskunst
Diagnose Profil des IKJP, Ffm.

Termine nach Absprache.
Persönliche Anmeldung bei der Dozentin wird gewünscht.
Anmeldung in der Arbeitsgruppe. Die Kandidatin, die vorstellt, soll Kontakt mit der Dozentin aufnehmen und muss 8 Tage vorher das Stundenmaterial weiterleiten.

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Mittwoch
08.11.17
11.00–12.30 Uhr
A.2 Seminar: Grundbegriffe der Psychoanalyse
Christina Waldung
  Es werden Grundlagentexte gemeinsam mit der Gruppe gelesen. Richtet sich an die Ausbildungsteilnehmer vor der Zwischenprüfung.

Literatur: Wird im Seminar mit der Gruppe besprochen.

Mittwoch, 08.11.17, 11.00-12.30 Uhr, weitere Termine nach Absprache.
Anmeldung in der Arbeitsgruppe, das Seminar findet in der Weberstr. 2, 55130 Mainz, statt.

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Samstag
24.02.2018
10.00–13.30 Uhr
A.2.1, A.2.2 Seminar: Dissoziative Störungen, Therapieansätze-Prognose
A. Eckhardt–Henn
  Therapieansätze komplexer dissoziativer Störungen.

Literatur:
B. Nolting: Akuttherapie und Stabilisierung/Krisenintervention. Traumatherapeutische Ansätze
U. Gast: Psychodynamische Therapie komplexer dissoziativer Störungen
S. Niermann: Körpertherapie
Alle Beiträge in: A. Eckhardt-Henn & C. Spitzer (2017). Dissoziation und Dissoziative Störungen. Theorie – Klinik – Therapie

Die Beiträge sollten in Form von Referaten, gerne auch mit eingeflochtenen Fall-Vignetten, vorgetragen werden. Kopien der Beiträge können bei mir angefordert werden.

Anmeldung bitte über:
Prof. Dr. A. Eckhardt-Henn
a.eckhardt@klinikum-stuttgart.de, Tel. 0711/278-22701

Samstag, 24.02.2018, 10.00-11.30 Uhr, 12.00-13.30 Uhr, 14.00-15.30 Uhr.

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08.11. und 27.11.
20.15–21.45 Uhr
B.3 Seminar: Traumdeutung II
Jürgen Sandmann
  Das Freudsche Verständnis der Traumdeutung soll anhand einer Traumdeutung Freuds sowie der Gegenüberstellung einer andere Zugangsperspektive vertieft werden.

Literatur:
Freud, Sigmund: Die Traumdeutung. In: Sigmund Freud: Studienausgabe. Band II. Frankfurt 1972, S. 126-140 (Traum vom 23./24. Juli 1895)
Bollas, Christopher: Der Schatten des Objekts. Stuttgart 1997, S. 85-92 (Von diesem Text gibt es eine Kopie)

Die genaue Lektüre der Texte bis zum Beginn des Seminars ist für eine gewinnbringende Arbeit unerlässlich.


Mittwoch 08.11., Montag, 27.11.2017 20.15-21.45 Uhr.

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Samstag
11.11.
11.00–14.00 Uhr
B.3 Seminar: Übertragung und Gegenübertragung III
Bärbl Niechzial
  In diesem Seminar werden spezifische Phänomene der Übertragung und Gegenübertragung besprochen am Beispiel von drei ausgewählten Texten von Paula Heimann, R.D. Winnicott und Betty Joseph und nach Möglichkeit auch anhand eigener Beispiele.

Literatur:
Paula Heimann: Bemerkungen zur Gegenübertragung; in: Psyche, 9, 1964
Betty Joseph: Übertragung – Die Gesamtsituation; in: Elizabeth Bott Spillius (Hg): Melanie Klein heute, Bd 2, Stuttgart 1991
D.W. Winnicott: Haß in der Gegenübertragung (1947); in: D.W. Winnicott: Von der Kinderheilkunde zur Psychoanalyse; München 1976

Die Texte werden als gelesen vorausgesetzt.
Ich bitte darum, dass einige Teilnehmer die Texte im Seminar vorstellen.

Samstag, 11.11.2017, 11.00-14.00 Uhr.


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17.01. und 24.01.18
20.15–21.45 Uhr
A.1, A.2.1, B3 Seminar: Zur Rekonzeptualisierung der Krankengeschichte des "Kleinen Hans"
Annelore Werthmann
  Es ist kurios, dass Sigmund Freud, der die Stufen der psychosexuellen Entwicklung entdeckt hat, kein einziges Kind beobachtet oder gar behandelt hat, sondern seine Erkenntnisse aus den Erinnerungen erwachsener Patienten bezog. Da musste es ihm sehr gelegen kommen, dass ein befreundetes Ehepaar Aufzeichnungen über seinen kleinen Jungen machte.
In der Zeit von 1905 bis 1909 ging Freud daran, Bestätigungen für seine Entwicklungstheorie zu bekommen, insbesondere für die infantile Sexualforschung. Der Vater des "Kleinen Hans" lieferte Freud als ein begeisterter Anhänger zusammen mit seiner Frau Material in Form protokollierter Äußerungen ihres kleinen Jungen, seit dieser drei Jahre alt war. Der erste Teil des "Kleinen Hans" ist noch keine eigentliche Krankengeschichte, enthält jedoch eine Menge hochbedeutsamer Vorfälle zur psychosexuellen Entwicklung.

Literatur:
Freud, S.: Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben. Studienausgabe Bd. VIII
Ergänzende Literatur:
Loch, W. und G. Jappe: Die Konstruktion der Wirklichkeit und die Phantasien. Anmerkungen zu Freuds Krankengeschichte des "Kleinen Hans", Psyche 238, 1974, S. 1-31
Chasseguet-Smirgel, J.: Freud and female sexuality: The consideration of some blind spots in the exploration of the "Dark Continent", The Intern. J.Psycho-Anal., 57, 1976, S. 275-286
Kanzer, M. and J. Glenn (Eds.): Freud and his Patients
Jason Aronson, New York/London 1980, S. 95-134
Meltzer, D.: The Kleinian Development. Part I: Freuds Clinical Development. Clunie Press, Pertshire 1978

Mittwoch, 17.01., 24.01.18, 20.15–21.45 Uhr.

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Montag
4.12. und 11.12.2017
20.15–21.45 Uhr
A.1, A.2, A.12 Vorlesung: Psychische Entwicklung und ihre Symbolik
Hans-Volker Werthmann

  Unter den heutigen Universitäts-Psychologen gibt es nur sehr wenige, die etwas von Psychoanalyse verstehen. Eine rühmliche Ausnahme ist Norbert Bischof – jetzt 87 Jahre alt. Er war Mitarbeiter des Ethologen und Nobelpreisträgers Konrad Lorenz und lehrte an den Universitäten München und Zärich.
In drei umfangreichen Werken hat er versucht, eine Brücke zwischen Ethologie, Psychologie und Psychoanalyse zu schlagen. Besonders interessant für uns ist "Das Kraftfeld der Mythen. Signale aus der Zeit, in der wir die Welt erschaffen haben." (1996) Darin vertritt er die These, dass die sogenannten Ursprungsmythen, die in den verschiedenen Kulturen vom Anfang der Welt bzw. der Weltschöpfung sprechen, als Niederschlag der unbewussten Erfahrung des psychischen Wachstums und seiner Konflikte verstanden werden können.
Dabei diskutiert er die Leitgedanken Sigmund Freuds aber auch die von Carl Gustav Jung und heutiger Autoren der Entwicklungspsychologie auf dem Hintergrund eines an der Gestalttheorie orientierten Erlebniskonzeptes.

Literatur:
Norbert Bischof (1985): Das Rätsel Ödipus. Die biologischen Wurzeln des Urkonfliktes von Intimität und Autonomie
Norbert Bischof (1996): Das Kraftfeld der Mythen. Signale aus der Zeit, in der wir die Welt erschaffen haben
Norbert Bischof (2012): Moral. Ihre Natur, ihre Dynamik und ihr Schatten


Montag, 4.12., 11.12.2017, 20.15–21.45 Uhr.

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Montag
23.10.2017
20.00–21.30 Uhr
B.7 Seminar: Behandlungstechnik III – Massive Entwicklungsstörungen, schwer erreichbare Patienten
Christa Waldung

  Diskussion an Hand einer Fallvignette der Dozentin: Wie können Spielrkäume im Inneren der Kinder und ihren Eltern entwickelt werden bei Kindern, die nicht spielen kkönnen. Von der "Tat" zum "Wort" zum bedeutsamen Denken. Wie können wir unsere Patienten dabei unterstkützen, einen symbolischen Innenraum zu entwickeln.

Literatur:
Anne Alvarez: Das denkende Herz, S. 104 Freude und Versagung, S. 142 Klinische Unterscheidungen

Montag, 23.10.2017, 20.00–21.30 Uhr.

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Samstag
03.02.2018
11.00–14.00 Uhr
A.5/6 Paardynamik und Paarberatung
Bärbl Niechzial

  In diesem Seminar werden das Kollusionskonzept von Jürg Willi und Fallbeispiele der Teilnehmer besprochen.

Literatur:

Jürg Willi: Die Zweierbeziehung; Hamburg 1990, 3. Aufl. von 2016; Seite 81–201 sowie Seite 307–326
Reimut Reiche: Geschlechterspannung, Gießen, 2000

Erweiterte Literatur:
Willi, Jürg: Therapie der Zweierbeziehung; Zürich, 1980
Eiguer, Alberto und Ruffiot, Andre: Das Paar und die Liebe; Stuttgart, 1991
Kernberg, Otto F.: Liebesbeziehungen; Stuttgart, 1999
Scharff, Jill Savege und Scharff, David E.: Objektbeziehungstheoretisch orientierte Paartherapie, Teil I und Teil II; in: Psychoanalytische Familientherapie, Nr. 6, 4. Jg., 2003, Heft 1 und Pa Fam.therapie, Nr. 7, 4. Jg., 2003, Heft 2
Marai, Sandor: Wandlungen einer Ehe, München, 2003 (Roman)
Inoue, Yasushi: Das Jagdgewehr, Frankfurt am Main, 1988 (Roman)


Das Seminar kann bei Bedarf im nächsten Semester fortgeführt werden.
Eine persönliche Anmeldung ist nicht erforderlich, aber die Übernahme von Referaten für die Kapitel 5 und 6 (Seite 61 bis 178) von Jürg Willi: Die Zweierbeziehung.

Samstag, 03.02.2018, 11.00–14.00 Uhr

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Beginn Montag 21.08.2017, fortlaufend, 11.15–12.45 Uhr B.3, B.4/5 Seminar: Theorie der psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlung V – Fokaltherapiekonferenz
Eberhard Windaus
  Die Fokalkonferenz findet das ganze Jahr über (außer Schulferien) fortlaufend statt. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft zur Vorstellung von eigenem Fallmaterial voraus. Dieses wird dahingehend untersucht, ob eine Indikation für eine Fokaltherapie besteht. Die Fokaltherapie wird von der Gruppe in Intervision begleitet und protokolliert. Das Seminar dient als Nachweis für Erstinterviews, für klinische Erfahrungen in der Durchführung von Kurzzeittherapien und Krisenintervention. Die Veranstaltung wird mit 2 Fortbildungspunkten je Sitzung von der LPthK Hessen zertifiziert.

Beginn Montag 21.08.2017
fortlaufend, 11.15–12.45 Uhr
Teilnahme: Kandidaten und Niedergelassene nach persönlicher Anmeldung
Anna-Freud–Institut, Myliusstr. 20, Frankfurt, Raum siehe Aushang


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Wöchentlich Donnerstags
11.15–12.45 Uhr
B.3, B.4/5 Seminar: Fokaltherapie–Konferenz
Angelika Zoubek–Windaus
  Die Fokalkonferenz bietet die Gelegenheit, sich mit dem fokalisierten Arbeiten innerhalb verschiedener Settings auseinanderzusetzen und dabei intensiv an einem Prozessverlauf teilhaben können.
Anhand von Protokollen wird ein Behandlungsprozess von Stunde zu Stunde über einen definierten Zeitraum vorgestellt unter gleichzeitiger Anfertigung eines Konferenzprotokolls.
Ziel der Arbeit ist das Finden und Formulieren, sowie das prozessabhängige Verändern eines Behandlungsfokus, der den zentralen Konflikt des Patienten, seine damit verbundene Abwehrstruktur und die szenische Beziehungsgestaltung mit aufnimmt. Dabei steht der Vorgang des Fokalisierens im Zentrum, welcher auf fokale Kurzzeittherapien im engeren Sinne (Fokaltherapien) ebenso seine Anwendung findet, wie settingunabhängig auf zeitlich begrenzte (ca. 25 Stunden) Phasen niedrig– oder höherfrequenter Langzeittherapien.
Die Konferenz findet ganzjährig wöchentlich statt. Es handelt sich um eine halb offene Gruppe, die maximal 10 Teilnehmer umfassen kann. Die Teilnahmezeit sollte mindestens 1 Jahr umfassen. Es wird erwartet, dass alle teilnehmenden KollegInnen grundsätzlich bereit sind, auch eigenes Fallmaterial vorzustellen.

Interessenten wenden sich bitte an: Angelika Zoubek-Windaus: zoubek-windaus@t-online.de

Wöchentlich Donnerstag: 11.15–12.45 Uhr,
kleiner Seminarraum im FPI; 2. OG; Myliusstraße 20, 60323 Frankfurt.

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Freitag
03.11.17
und 26.01.18
Reihe: Psychoanalyse und Film
  Die Kinoveranstaltungen finden statt jeweils um 20.30 Uhr im CineMayence im Schönborner Hof/Institut Francais, Schillerstr. 11, 55116 Mainz.

Freitag, 03.11.2017, 20.00–23.00 Uhr
"Shutter Island"
Regie: Martin Scorsese, 2012
Referent: Prof. Dr. Ralf Zwiebel, Grebenstein

Freitag, 26.01.2018, 20.30 Uhr
"Das Zimmermädchen Lynn"
Regie: Ingo Haeb, 2014
Referentin: Stefanie Rath, Heidelberg

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Samstag
21.10.
09.00–16.00 Uhr
10. Mainzer Kinderanalytische Konferenz
  "Das Gegenteil von Spiel ist nicht Ernst, sondern Wirklichkeit. Zur Rolle des Spiels in der kinderanalytischen Behandlung"

Referenten: Dr. med. Daniel Barth, Binningen/Basel, Dr. med. Renate Kelleter, Darmstadt, Annegret Wittenberger, Kassel Leitung: Prof. Dr. Bernd Traxl, Katholische Hochschule Freiburg.

Erbacher Hof, Akademie und Tagungszentrum, Grebenstraße 24–26, 55116 Mainz

Samstag, 21.10.2017, 09.00–16.00 Uhr

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Mittwoch
31.01.18
20.15 Uhr
Kandidaten- und Dozentenforum/Semesterabschlussbesprechung
  Gespräch zwischen Ausbildungsteilnehmern/Kandidaten und Lehranalytikern, Dozenten, Mentoren und anderen Funktionsträgern über aktuelle Ausbildungsprobleme.

Mittwoch, 31.01.2018, 20.15 Uhr

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Jeden 3. Mittwoch des Monats "Gonsenheimer Mittwochskreis"
  In diesem Kreis wird jeweils ein Text zu einem aktuellen theoretischen Thema diskutiert. Die Texte werden gemeinsam von den TeilnehmerInnen ausgewählt.

Teilnahme nach vorheriger Anmeldung bei Dr. Hack.

Ort: Praxisgemeinschaft Hack/Riedell–Heger,
Breitestr. 29, 55124 Mainz–Gonsenheim
Zeit: Jeden 3. Mittwoch des Monats, 20.00 Uhr
Kontakt: christelhack@gmx.de, Tel.: 06131–466256

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